Bamboo – Teil 2

Das Skizzenbuch Bamboo von Hahnemühle begleitet mich nun schon eine Weile. Begleiten heißt in diesem Fall, es steckt in meinem Rucksack. Es ist also an sich jeden Tag dabei. Jeden Tag darin etwas zeichnen, dazu komme ich leider nicht. Doch vor einer Weile habe ich ausgiebig darin gekritzelt:
Mit dem Pocketbrush Pen von Pentel. Über diesen habe ich an dieser Stelle vor kurzem berichtet.

Dieser Brushpen mit Faserspitze scheint das Papier regelrecht zu lieben. Vor allem wenn man noch dazu in der warmen Sonne sitzt. Dann fließt die Tusche schön gleichmäßig und ergibt ein sattes Schwarz.

In der Sonne sitzen und schwungvoll kritzeln - die perfekte Mittagspause.

In der Sonne sitzen und schwungvoll kritzeln – die perfekte Mittagspause.

Glubschi.

Glubschi.

Analog trifft Digital - das Bamboo Skizzenbuch steht auf dem Wacom Bamboo.

Analog trifft Digital – das Bamboo Skizzenbuch steht auf dem Wacom Bamboo.

Schöne Linien mit Schwung und veränderter Stärke.

Schöne Linien mit Schwung und veränderter Stärke.

Zwei Goldfische.

Zwei Goldfische.

Das Bamboo Skizzenbuch und der Pentel Pocket Brush.

Das Bamboo Skizzenbuch und der Pentel Pocket Brush.

Auf der linken Seite sieht man wie die Zeichnung der vorherigen Seite durchscheint.

Auf der linken Seite sieht man wie die Zeichnung der vorherigen Seite durchscheint.

Ergebnis nach zwei Mittagspausen - zwei Goldfische.

Ergebnis nach zwei Mittagspausen – zwei Goldfische.

Zum Buch: Damit es im Rucksack nicht ständig aufblättert, Dinge dazwischen rutschen und die Seiten verknicken, habe ich einen alten Schnürbennel darum gezogen. So kann nichts derartiges passieren. Der schöne grüne Einband allerdings ist natürlich den Einflüssen –vor allem der Enge im Rucksack– ausgesetzt. Und dies mag der Einband doch nicht so gern. Er ist zwar nicht beschädigt, allerdings doch etwas verkratzt, stumpf und an den Kanten etwas verdrückt. Nach gut einem halben Jahr hatte ich auch damit gerechnet.

Zum Papier: Die leicht raue Oberfläche ist sehr angenehm. Ich persönlich kann mit zu rauem Papier nicht arbeiten, da mich sonst eine Gänsehaut nach der anderen überkommt. Dass es einen schönen Abrieb beim Zeichnen mit Bleistift hat, habe ich bereits in meinem ersten Bericht erwähnt. Beim Arbeiten mit der feinen Faserspitze ist es natürlich so, dass die Tusche nicht immer scharfkantige Linien erzeugt. Ab und an franst es etwas aus oder deckt nicht vollständig – Was es zum Beispiel auf dem sehr glatten Marker-Papieren macht. Allerdings lässt es sich in den Zeichenstil integrieren.

Wie nutzt Ihr denn Eure Skizzenbücher?

Habt Ihr auch immer eins in der Tasche stecken, nebst den nötigsten Stiften? Habt Ihr eins auf dem Schreibtisch oder zu Hause, dass nicht mit auf Reisen geht? Habt Ihr eins oder gar mehrere – zum Beispiel unterschiedliche Formate oder Papiere? Habt Ihr überhaupt ein echtes Buch oder eine andere Lösung?
Auf der Ausstellung „Von der Skizze zum fertigen Bild“ hatte Christian Weber seins gezeigt: Eine Art Ringbuch mit verschiedenen Papieren eingeheftet. Dadruch erreicht er möglichst viel Flexibilität mit den Materialien.

Ich gebe zu, ich habe noch kein Skizzenbuch „fertig“ bekommen. Dafür aber über ein Dutzend angefangene. Verschiedene Formate, Papiersorten, Verarbeitung und Hersteller. Am längsten haben mich mehrere „kleine Schwarze“ von Moleskine begleitet. Doch je nachdem welcher Stift oder welche Technik gerade mein Liebling ist, muss auch das Buch passen.

Das Bamboo habe ich nun gut zur Hälfte voll. Aber doch schon lange nicht mehr darin gezeichnet. Was allerdings mehr daran lag, dass ich mehrere kleine „Aufträge“ zu zeichnen hatte, wenn ich überhaupt zum Zeichnen kam. Bald ist es aber wieder dran! Vielleicht noch mehr Fische… Morgen geht’s los! *

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