Creativity is not an option

…it’s essential!

Rückwand der Präsentation von Royal Talens, gestaltet von Krjitbord (Chalkboard) aus den Niederlanden.

Rückwand der Präsentation von Royal Talens, gestaltet von Krjitbord (Chalkboard) aus den Niederlanden.

Mit diesem Mantra startete ich am Stand von Royal Talens meinen Besuch auf der diesjährigen CREATIVEWORLD in Frankfurt. Neben den Produkten die dort vorgestellt wurden, zeigten verschiedene Künstler ihr Vorgehen. Der besondere Hingucker: Die bescribblete Kaffeemaschine.

Von dort ging es ums Eck zu Graffiti Künstlern und der Urban Art Exhibition. Während einer an der Wand arbeitete, wurden einen Tisch weiter Züge um gestaltet. Graffiti im Kleinformat.

Im Gegensatz dazu ganz groß wurde bei Edding gearbeitet. Während die Besucher eingeladen waren mit den Mädels Stephanie und Simone von Decorize zu Lettern, wurde die strahlend weiße Rückwand von Tobias Saul großflächig mit Typo versehen.

Tobias Saul bei der Live-Stand-Gestaltung.

Tobias Saul bei der Live-Stand-Gestaltung.

Am Stand von Faber-Castell konnte man mit Vanessa Otto aus Wien nach ihren Vorlagen lettern. Ich schaue gern dabei zu und achte dabei auf die verschiedenen Handhaltungen der Künstler. Vanessa schreibt schönste Kalligraphie – und das sprichwörtlich mit links. Zum ersten Mal in der Hand hatte ich dort den PITT Artist Soft Brush (SB), der eine noch feinere, weichere Pinselspitze hat als der B.

Hier hat Frau Hölle gelettert.

Hier hat Frau Hölle gelettert.

Ein Stück weiter saß Tanja Cappell, alias Frau Hölle, und letterte für die Besucher am Stand von Tombow. Leider war sie dieses Mal so gut besucht, dass wir nicht wirklich Zeit für ein Schwätzchen fanden. Aber ich denke, wir hatten trotzdem beide eine gute Zeit – immerhin hatte ich gleich mit zwei Mitarbeitern von Tombow das Vergnügen. Neben den bereits bekannten Produkten, wurde mir vor allem auch ein Neues präsentiert: So freue ich mich nun darauf demnächst auch von Tombow Fineliner „DrawingPen“ in den Shops zu wissen. Und bei meiner Affinität zu diesen wird es wohl kaum lange auf sich warten lassen, dass auch diese bei mir einziehen.

Bald zu haben: Der Mono DrawingPen von Tombow.

Bald zu haben: Der Mono DrawingPen von Tombow.

Wobei ich beim Thema Fineliner nun erst einmal die Shinhan Touch Liner ganz oben auf die Wunschliste gesetzt habe. Und beim Thema Wunschliste kommen wir auch gleich zum nächsten: Bereits auf der insights-x in Nürnberg wurde mir bei Da Vinci der Casaneo Pinsel vorgestellt. Auch in Frankfurt kamen wir ins Gespräch (übrigens sehr nett gleich mit der halben Familie zu sprechen) natürlich über Pinsel bis hin zu Social Media Marketing. Zum Pinsel: Dieser besteht aus einer Feehaarimitation (also kein echtes Eichhörnchen, sondern Synthetikfaser) und kann sehr viel Wasser aufnehmen und dosiert wieder abgeben.

Werke in Rot und Indigo von Audry Bucks auf Hahnemühle Aquarelle Papieren.

Werke in Rot und Indigo von Audry Bucks auf Hahnemühle Aquarelle Papieren.

Viel Wasser nutzt Audry Backs, die am neu gestalteten Messestand von Hahnemühle die Ausspreng-Technik auf dem neuen Britannia Papier zeigte. Das Akademie-Papier gibt es nun neben rau und matt auch mit einer satinierten, glatten Oberfläche. Ebenso glatt sind die beiden weiteren Produkte der Papiermühle aus Dassel: Bristol, ein 250g starkes Illustrationspapier, und das lichtgraue Papier im THE GREY BOOK. Damit sind alle drei für meine lieben Fineliner und Tusche geeignet, sicher lässt sich auch mit den Brushpens von Tombow darauf schön schreiben. Ich weiß gerade gar nicht auf welches Papier ich mich am meisten für die ersten Test freue.

whimsy, thoughtful, imperfect

Das waren die Themen der Trendshow der CREATIVEWORLD. Ob nun bunt (Yeah!), kontrastreich (einfach schwarz und weiß – klassisch und gut) oder zart und zurückhaltend (Pastell und Nude), die gezeigten Materialien und Werkstücke hatten alle ihren Reiz. Die Zusammenstellungen der unterschiedlichsten Dinge, ob nun Kissen oder Keramik, Lampen und Stoffe, waren sehr ansprechend.

Mein Trendgefühl sagt

Ganz klar: LETTERING – Lettering on everything um genau zu sein. Was die Kaffeemaschine bei Royal Talens vor machte, ging weiter bei Edding mit Kaffeebechern, die selbst beschriftet werden konnten. Viele Hersteller haben mittlerweile Brushpens im Angebot, die sich’s Handlettering eignen. Edding und Marabu auch um damit Porzellan zu beschriften.

Lettern mit der Unterstützung eines Light Pad.

Lettern mit der Unterstützung eines Light Pad.

Das Buch von Frau Annika am Stand des TOPP-Verlag.

Das Buch von Frau Annika am Stand des TOPP-Verlag.

Auch beim TOPP-Verlag war unter anderem mit diesem Thema vertreten: Neben den Sketchnote Büchern von Nadine Roßa ist die Buchreihe von Frau Annika sicher für viele interessant. Ich bin bereits voller Vorfreude – habe ich doch einen Workshop bei Frau Annika gebucht (ich werde berichten!).

MARKER in verschiedensten Ausführungen: Die Ecoline Brush Pens, vertrieben durch Royal Talens, interessieren mich ja bereits seit längerem. Ähnliche Produkte fand ich unter anderem am Stand von Kreul mit dem SOLO GOYA Aqua Paint Marker und bei Winsor & Newton mit den Water Colour Markern. Alle verfügen über eine feine, feste und eine weiche, dicke Brush-Spitze und sind gefüllt mit Aquarellfarbe.

Übrigens, kleiner Tipp: solche Stifte, wie zum Beispiel auch die Tombow Dual Brush Pens, sollte man immer waagrecht liegend lagern. Auch wenn es noch so schön aussieht, sie im Becher stehen zu haben, sackt so die Farbe zu stark ab, kann im Zweifelsfall sogar auslaufen. Scheint ein Stift mal eingetrocknet, kann man ihn oft mit ein wenig Wasser auf der Spitze bereits reaktivieren.

Das Feld der alkoholbasierten Marker wird in jedem Jahr ein bisschen größer. Da ich die Bruynzeel Expression Marker zwar am Stand von Royal Talens vor fand, aber nicht im Netz, gehe ich einfach mal davon aus, dass diese zu den neuen gehören. Die Marken Copic, Stylefile, Chameleon und Spectrum hatte ich im letzten Jahr bereits besucht und (mehr oder weniger) getestet. Neu gefunden habe ich die Firma Graphmaster mit einem ganzen Sortiment an Markern, Finelinern und auch wasserbasierten Brushpens (mit recht kleiner Spitze – vielleicht für Letteringfans interessant, die mit den Tombow nicht so gut zurecht kommen!?).

Fazit Creative- & Paperworld

Es war wieder einmal schön in den Messehallen Frankfurt: Gespickt mit Kreativität und viel Input. Viele nette Kontakte und Gespräche. Neue Ideen im Kopf und einige Pläne sind geschmiedet. Da kommt einiges auf mich zu – das freut mich sehr!

Gut war die Entscheidung, dieses mal die Messe an zwei Tagen zu besuchen, dafür morgens nicht schon zu den ersten zu gehören. Das machte es viel stressfreier, besonders für meine Füße, auch wirklich die gesetzten Termine zu erreichen. Trotzdem habe ich –natürlich– wieder nicht alles gesehen. Das macht das Schmökern und Scrollen durch andere Blogposts zur Messe so interessant.

Wilfried Ploderer arbeitet an einem großformatigen Totenkopf während der Messetage am Stand von Cretacolor.

Wilfried Ploderer arbeitet an einem großformatigen Totenkopf während der Messetage am Stand von Cretacolor.

Gern hätte ich zum Beispiel Wilfried Ploderer am Stand von Cretacolor noch länger über die Schulter geschaut – aber obwohl schon kurz vor Messeschluss hatte er noch Zeit und Muße mir seine Technik zu erklären und ein paar Muster mit zu geben.

Besonders habe ich mich gefreut meine zwei Gewinnerinnen begrüßen zu können, die Dank Hahnemühle ein Ticket für die Creativeworld bekamen. Jennifer und Sandra sind zwei aus der „Läddergäng“ und damit waren sie bestens aufgehoben auf dieser Veranstaltung.

Habt Ihr die Messe auch besucht und einen Artikel dazu geschrieben?
Verlinkt ihn mir doch in den Kommentaren, damit ich ihn schneller finden kann. Gern möchte ich auch durch Eure Entdeckungen schmökern.

Und 27. bis 30. Januar 2018 – Der Termin ist bereits im Kalender eingetragen!
Sehen wir uns dann vielleicht? *

 

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