März – Alles bunt in Indien!

lpblog_ks14_03maerz_indien_paisley1Es ist März und die beiden Freunde hat es nach Indien verschlagen. Dort findet in Jaipur, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Rajasthan, ein großes, farbenfrohes Fest statt:

Das Elefanten-Festival
und am folgenden Tag
Holi – das Fest der Farben

Schuhuu malt ganz oben, Kröt brauch eine Leiter  um Rajesh zu helfen – ganz bunt soll er sein zum Elefantenfestival.

Schuhuu malt ganz oben, Kröt brauch eine Leiter um Rajesh zu helfen – ganz bunt soll er sein zum Elefantenfestival.

Schnell haben Kröt und Schuhuu neue Freunde gefunden und so helfen sie dem jungen Elefanten Rajesh sich für das Festival zu bemalen. Schließlich möchte er zu den Schönsten beim Wettbewerb gehören.
Die vielen verschiedenen Formen erinnern Kröt an Bilder, die er schon öfter mit viel Spaß ausgemalt hat: Mandalas
Zwei dieser symmetrischen Motive hat er für die Kalenderbesitzer zum Ausmalen mitgebracht. Aber auch Ihr sollt sie zu sehen bekommen!

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Das Kalenderblatt für den Monat März gibt es nun wieder für ca. vier Wochen in meinem Portfolio zum Download und selbstausdrucken.

 

Was sind diese Mandalas eigentlich? Kann man die essen?

Manadals haben eine lange Geschichte. Sie entstammen dem Buddhismus und haben sich im Laufe der Zeit weit verbreitet. Wir kennen Sie als religiöse Sandbilder der Mönche, die nach tagelangem „Malen“ mit Sand enstehen und dann doch als Zeichen der Vergänglichkeit wieder weg gewischt werden. Mit diesem Wegwischen soll das Ideal von der Entbindung von der Materiellen Welt darstellen.
Das Malen – egal ob nun mit Sand oder Farben – gilt als eine Meditationstechnik. Einfach machen! Sich leiten lassen von den Linien, Farben und Formen.
In unserem Kulturkreis kennen wir sie vor allem als zur Mitte ausgerichtete, symetrische Motive. Gerade für die Kleinen sind sie als Ausmalbilder bekannt und weit verbreitet im Kindergarten oder der Grundschule.

Das Elefanten Festival

Der Elefant wird in der indischen Kultur schon lange verehrt. So wird derer elefantenköpfige hinduistische Gott Ganesha, der Hindernisse beiseiteräumt, noch immer vor jeder neuen Herausforderung um Hilfe gebeten.
Auch in der indischen Gesellschaft haben Elefanten schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Ihre Herrscher wussten schon vor langer Zeit, dass sie ihre Macht am Besten auf dem Rücken eines Elefanten ausdrücken. Sie präsentierten sich ihren Untertanen auf Tieren, deren Stoßzähne in Gold und Silber funkelten und deren Körper von Samt und Seide glänzten. „Ein Elefant, der von einem König geritten wird, strahlt. Ein König, der auf dem Rücken eines Elefanten sitzt, ist eine Pracht“, heißt es in einer Überlieferung.

Beim Elefantenfest, das in der Zeit des farbenfrohen Frühlingsfests Holi gefeiert wird, werden die gutmütigen sonst grauen Dickhäuter mit bunten Stoffen und Farben geschmückt und ausgelassen gefeiert. Es gibt Elefanten-Polo, Tauziehen und natürlich einen Schönheitswettbewerb. Heute ist dieses Festival vor allem ein Anziehungspunkt für viele Touristen. Genauso wie das Holi Festival, das mittlerweile viele Nachamungs-Feste in der ganzen Welt hat.

 

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Während Kröt und Schuhuu den Elefanten-Freund bunt anmalen, darf ich das zu Beginn des März mit meinen Tanzmädels machen. Zur Fastnacht treten sie zum ersten Mal mit unserer neuen Choreographie auf! Ich bin mächtig gespannt und freue mich riesig! Nach monatelanger Arbeit findet dieser Kreis nun auch seinen Abschluss.
Um schon bald wieder von Neuem beginnen zu dürfen…

Habt eine gute – vielleicht auch närrische? – Zeit! *

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