Tropical Garden

[Enthält Werbung]

#TropicalGardenWatercolor – Sechzehn tropische Pflanzen sollen gezeichnet und beschriftet –gelettert– werden. Es handelt sich hierbei um eine der unzähligen Challenges bei Instagram. Aber sie gefällt mir gerade so gut wegen dem Thema –sozusagen als Gegensatz zu meinen heimischen Pflanzen im sensebook– und der Technik Aquarell. Es ging also los, die sechzehn Motive zu illustrieren.

Die Liste der Instagram #tropicalgardenwatercolor Challenge.

Die Liste der Instagram #tropicalgardenwatercolor Challenge.

Zu Beginn musste ich mir erst einmal einige der Pflanzen ins Deutsche übersetzen und zum Teil recherchieren, wie sie überhaupt aussehen. Viele Pflanzen sind mir aber auch bekannt, schon allein da im Haus meiner Mudder* schon immer viele wohnen. Damals allerdings hieß zum Beispiel die aktuell so beliebte Monstera noch einfach Fensterblatt.

Mein Material

Von der Firma Hahnemühle** bekam ich im Zuge der Blogger Lounge den neuen Block Britannia satiniert zur Verfügung gestellt. Er hat das Format 30×40 cm und ist damit für meine gewohnten Verhältnisse recht groß.
Für die Challenge habe ich mir nun ein Raster gezeichnet und so sechzehn unterschiedliche große Flächen erhalten. Ich kann also in meiner gewohnten kleinen Art zeichnen und bekomme die Challenge auf ein Blatt.

Auch von einer Firma zur Verfügung gestellt wurden mir die Fineliner: uniPin fine line von uniball***. In den Strichstärken 0.05, 0.2 und 0.3. Diese Stifte hatte ich früher schon einmal und nutze besonders den feinsten sehr gern. Er gehört zu den dünnsten, die ich besitze.

Dazu, völlig ungesponsort, habe ich nun wieder echte Pinsel genutzt und zwar von Da Vinci aus der Serie Casaneo und Maestro. Nach langer Zeit mit Wassertankpinsel mit Nylonspitze eine große Umstellung mit weichen Haaren zu arbeiten. Aber sehr schön.
Mein Aquarellkasten ist von Winsor and Newton der Cotman Studio Kasten. Wobei ich schon einzelne Näpfchen gegen die höher wertigen „Professional Water Colour“ ersetzt habe.

Das fertige Mosaik "Tropical Garden" nach einem Monat.

Das fertige Mosaik „Tropical Garden“ nach einem Monat.

Fazit zu den Produkten

Hahnemühle Britannia Satiniert

Dieses Papier gehört zur Serie „Akademie Aquarell“ und ist nun das „dritte im Bunde“ aus der Reihe Britannia neben rau und matt. Mich hat es besonders interessiert wie gut man mit Fineliner und auch Tusche und Feder darauf arbeiten kann. Durch die sehr feine und für ein Aquarellpapier sehr glatte Oberfläche mit nur ganz geringer Struktur kann ich sagen, ja das Arbeiten darauf ist sehr angenehm. Die Tusche brauch etwas um in das Papier einzudringen und abzutrocknen, hat aber einen guten Stand und verläuft nicht. Egal ob Finelinerspitze oder Feder, beide laufen gut über das Papier.

Dabei ist es egal ob man erst mit Tusche arbeitet und anschließend mit Aquarellfarbe coloriert oder ob man erst mit viel Wasser das Papier bearbeitet und im Anschluss mit Tusche zeichnet.

Der neue Akademie Aquarell Block aus dem Hause Hahnemühle: Britannia satiniert.

Der neue Akademie Aquarell Block aus dem Hause Hahnemühle: Britannia satiniert.

Was mir allerdings aufgefallen ist: Das Papier mag Radiergummis nicht sonderlich gern. Zumindest keinen der im Ansatz fest und rau ist. Ich würde daher dazu raten auf alle Fälle nur mit einem sehr weichen Radiergummi zu arbeiten, zum Beispiel der Tombow Mono zero Elastomer oder den Staedtler Mars Plastic.

  • Britannia Satiniert, hot pressed
  • 300 g/qm
  • Block im Format 30×40 cm enthält 12 Blatt
  • rundum verleimt, daher sehr gut für Nass in Nass Technik geeignet
  • in acht Formaten erhältlich, unter anderem auch als Bogenware und im interessanten Panorama-Format 50×20 cm

Unipin Fineliner

Die UniPin werden oft als technische Zeichenstifte bezeichnet. Sie sind mit der kalibrierten, sehr feinen und stabilen Spitze und der gut fließenden Tusche nämlich schon lange sehr beliebt für Techische Zeichnungen wie Baupläne und ähnliches.

Diese Stifte sind mir noch nie eingetrocknet und das obwohl sie sehr schnell auf dem Papier abtrocknen und zum Beispiel darüber radiert werden kann ohne zu verwischen.
Allerdings sind sie dafür bei mir auch sehr schnell nicht mehr voll im Auftrag. Gerade der dünnste zeigt schnell die ersten „Ermüdungserscheinungen“ und leichte Aussetzer. Was ich allerdings als eine Art Stilmittel in den Zeichnungen und Schattierungen einsetzten kann. Wenn er bei den starken Outlines nicht mehr funktioniert bekommt er eine Markierung (meistens klebe ich buntes Washi Tape um das Ende) und wird wirklich nur noch für Schattierungen genutzt bis er gar nicht mehr geht. Leider war das bei dem zur Verfügung gestellten Stift sehr schnell der Fall. Frühere hatten länger gehalten.

  • Extra Wasserfest: gut geeignet um danach mit Aquarell zu colorieren
  • Lichtbeständig: Die Linien verblassen auch bei starker Lichteinwirkung nicht
  • Strichstärken von 0.05 bis 0.8
  • Farben: Schwarz, Rot und Blau

Gern hätte ich direkt zur deutschen Produktseite verlinkt, doch auch wenn dort auf verschiedenen Seiten abgebildet, findet man ihn dort nicht. Hier der Link zur englischen Produktseite. Sie werden bei sämtlichen Onlinehändlern mit Zeichenbedarf angeboten, oft noch mit der Bezeichnung „Mitsubishi Pencil“. Ihr werdet sie sicher finden.

Jetzt ist Euch sicher aufgefallen: „Die hat ja gar nicht gelettert!“. Stimmt, hat sie nicht. Mein Plan war es, die Kanten zwischen den einzelnen Motiven des Mosaiks zu beschreiben. Am liebsten mit weißer Tusche. Doch jetzt wo es fertig vor mir liegt, gefällt es mir so wie es ist. Es bleibt also eine reine Illustration der Pflanzen. Doch damit ich später noch weiß, welche Pflanze was ist, werde ich mir ein weiters Blatt nur mit den Namen im Raster füllen. Vielleicht auf Transparentpapier, dass ich des darüber legen kann…

Nun stehen aber erst einmal ein paar andere wichtige Projekte auf der Liste. Der Blog und die Webseite sollen in den kommenden Tagen endlich zusammen ziehen und eine ganz neue Optik erhalten.
Dann beginnt demnächst der Ernst des Lebens für meinen vierten Neffen – und natürlich wünscht er sich etwas handgemachtes von mir. Er bekommt, wie sein großer Bruder, eigene gezeichnete Kletties für seinen ergobag Ranzen von mir.
Außerdem stehen einige meiner regelmäßigen ehrenamtlichen Tätigkeiten auf der Liste. Und Vorbereitungen für meinen Besuch auf der miniBlogst in Frankfurt und der PBS-Messe insights-x in Nürnberg.
Zu gern hätte ich auch noch einen Workshop bei Elke Hanisch mit in dieser Liste stehen, doch leider fällt er mit der miniBlogst zusammen. Aber das Thema „Farbstiftzeichnen & Botanical Diary“ in einer Staudengärtnerei näher gebracht zu bekommen, stelle ich mir sehr schön vor.

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und bis die Tage! *

 

*Mudder: so sagt man hier im Taunus sehr liebevoll zu seiner Mama. Das brauch wirklich dieses Doppel-D.

** Hahnemühle stellt im Zuge der Blogger Lounge uns Bloggern verschiedene Materialien kostenfrei zur Verfügung. Mein Beitrag enthält ausschließlich meine Meinung.

*** Uniball stellte mir zum Produkttest und der Bewerbung der neuen Internetpräsenz verschiedene Stifte kostenfrei zur Verfügung. Auch hier enthält der Beitrag ausschließlich meine Meinung zum getesteten Produkt. Es gab keine Vergütung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.